Blogparade „Schlüsselmomente Ahnenforschung“: Welche Erlebnisse weckten dein Interesse an den Vorfahren?

Ich war etwa 11 Jahre alt.

Wie so ziemlich alle Jungs spielte ich gern Fußball.
Das musste nicht unbedingt auf dem Boltzplatz sein. Meist trat ich einfach den Ball gegen eine kleine Mauer vor dem Küchenfenster meiner Oma.

Da sie häufig irgendetwas in der Küche zu tun hatte, sah sie mir nebenbei beim Spielen zu.

Manchmal sang sie mir dabei Kinderlieder vor.
Und manchmal erzählt sie mir, mit den Armen auf dem Fensterbrett aufgelehnt, von ihrer Kindheit in Sandau (heute Zandov).

Ihr Vater besaß damals in der Stadt eine Gärtnerei. Als Kind musste meine Großmutter häufig ihren Eltern im Geschäft helfen.
So blieb ihr, im Gegensatz zu mir, wenig Zeit zum Spielen.

Am Ende des Krieges musste sie gemeinsam mit ihrer Mutter und dem kleineren Bruder ihre Heimat verlassen. …

Ich konnte das, was meine Oma erzählte, damals nicht wirklich verstehen.

Aber mein Interesse war geweckt.

Ich begann Fragen zu stellen und wollte noch mehr Geschichten von Früher hören. …

So begann die Geschichte der Erforschung meiner Vorfahren. (Fortsetzung folgt)

Ereignisse die Interesse wecken

Und wie war das bei Dir?
Was war dein persönliches Schlüsselerlebnis?
Kannst du dich erinnern, was dich dazu gebracht hat, die Geschichte deiner Familie zu erkunden?
Welche Begegnung, welcher Gegenstand oder welches Dokument haben dein Interesse an der eigenen Familiengeschichte geweckt?
Warum beschäftigst du dich überhaupt mit der Vergangenheit deiner Familie?

Dein Beitrag zur Blogparade

Schreibe doch einfach einmal auf, wie das alles mit deiner Ahnenforschung begann.

Erkläre vielleicht auch kurz:
Warum denkst du, ist es wichtig, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen?
Erzähle, seit wann du deinen Vorfahren auf der Spur bist.

Veröffentliche deinen Text auf deinem Blog oder deiner Website unter dem Titel: „Schlüsselmomente Ahnenforschung“ und füge deine individuelle Überschrift dazu.

Vielleicht findest du dadurch neue, interessante und hilfreiche Kontakte.
Wer weiß?!

Wäre es nicht super, wenn der ein oder andere Leser vielleicht ähnliche Schlüsselmomente hatte.

Keinen Blog? – Kein Problem!

Du hast keinen Blog?

Das ist kein Problem.
Werde einfach Gastautor auf dem Archivbegleiter-Blog und bringe so deinen Text zu anderen interessierten Forschern und solchen, die es werden wollen.

So wirst du Teil dieser Blog-Parade

1. Erstelle bis zum 31. August 2017 einen Beitrag zu einem persönlichen Schlüsselmoment deiner Ahnenforschung. Das kann ein Text oder aber auch ein Video sein.

3. Erkläre darin kurz, warum dir die Beschäftigung mit der Geschichte deiner Vorfahren wichtig ist

4. Verwende das Schlagwort „Schlüsselmomente Ahnenforschung“ in deiner Artikelüberschrift

5. Füge einen Link zu genau diesem Beitrag (Aufruf Blogparade) ein

6. Verlinke deinen Beitrag wenn möglich mit anderen Blogartikeln dieser Blog-Parade

7. Veröffentliche den Beitrag auf deiner Website ODER sende ihn mir als Gastbeitrag per Email an: bloggen@archivbegleiter.de

8. Teile und bewirb den Beitrag unter deinen Freunden und Bekannten

Und dann?

Das Ergebnis

Ich werde natürlich ebenso mein persönliches Schlüsselerlebnis schildern. Zusätzlich werde ich natürlich deinen Beitrag fleißig mit bewerben. Anfang September wird es dann auf dem Archivbegleiter-Blog eine kleine Zusammenfassung aller Blogbeiträge geben.

Mach mit bei der Blogparade „Schlüsselmomente Ahnenforschung“ und veröffentliche bis zum 31.8.2017 deinen eigenen Beitrag.

Mache dich und deine Forschungen bekannter.

Motiviere Andere zum Start oder zur Fortsetzung ihrer Spurensuche.

Ich bin gespannt auf dein Schlüsselerlebnis.

Noch Fragen?
Ich helfe Dir gern weiter. Schreib mir einfach eine Nachricht oder hinterlasse deine Frage in einem Kommentar.

Viel Spaß und Erfolg beim Erstellen deines Beitrags wünscht

Dein Archivbegleiter
Lars Thiele

Porträt mit Unterschrift

Lars ist studierter Historiker, leidenschaftlicher Rechercheur und Gründer von Recherchedienst Thiele. Seit mehr als 10 Jahren lebt und arbeitet er in Dresden. Er sucht für dich in den "Schätzen" sächsischer Archive und hilft Dir auf archivbegleiter.de deine Ahnenforschung und Archivsuche noch erfolgreicher zu machen.

4 Kommentare - Sei der Nächste

  1. meine Einstieg in die Ahnenforschung begann ganz unspektakulär, als mir der handgeschriebene Stammbaum einer Tante in die Hände fiel. Er ging bizu meinem Urgroßvater zurück, den ich selbst nicht mehr erlebt habe. Das machte mich neugierig und ich versuchte im Internet die Spur aufzunehmen. Heute kann ich meine Vorfahren bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts verfolgen. Einige Teile sogar bis in das 15. Jahrhundert.
    Geographisch liegen die Ursprünge meiner Familie in Schweden, Flandern , Holstein, Dänemark und Ostpreußen.

    von Bolko Schroeder am Juli 15, 2017
    • Lieber Herr Schroeder,
      Hallo Bolko,
      vielen Dank für deinen Kommentar zum Beitrag. Schön zu lesen, wie aus dem Interesse an dem Inhalt eines Stammbaumes eine länderübergreifende Forschung wurde. 🙂 Bei mir war es mit dem „Ahnenpass“ meines Urgroßvaters ähnlich. Vielleicht hast du Lust etwas mehr darüber zu schreiben und es dann zu veröffentlichen. Beste Grüße Lars (Thiele)

  2. Mein Interesse an meinen Vorfahren wurde durch ein altes Familienbuch aus dem Jahre 1905 geweckt. Dieses Familienbuch hatte mein Großvater im Oktober 1944 aus den Trümmern seines Hauses gezogen. In diesem Buch habe ich den Geburtsort meines Urgroßvaters im Saarland gefunden. Seit 30 Jahren erforsche ich meine Familie und bin bis zum Jahr 1519 (männliche Linie, weibliche Linie bis 1274) gekommen. In den vergangenen 30 Jahren habe ich die Heimat meiner Vorfahren besucht und dort auch Verbindung zu dem Heimatverein aufgenommen.Im Laufe der Zeit habe ich einige Bücher über meine Vorfahren geschrieben, eine Chronik, einen Stammbaum auf Ancestry mit Lebensgeschichten, Dokumenten etc. veröffentlich. Durch intensive Forschungen habe ich die Wege unserer Auswanderer in Ungarn, Jugoslawien, Frankreich, Amerika und Brasilien verfolgen und dokumentieren können. Grabsteine, Bilder etc. gefunden. Durch meine Forschungen habe ich zahlreiche Verwandte im Ausland kennengelernt. Wir unterstützen uns gegenseitig bei unseren Forschungen. Einige Seiten habe ich auch bei Facebook für unsere gemeinsamen Forschungen eingerichtet.

    von Norbert Walter Staub am Juli 15, 2017
    • Lieber Herr Staub,
      Hallo Norbert,
      vielen Dank für den Einblick in deine Forschungen. Wow, 30 Jahre sind eine lange Zeit. Sicher dürften die Ergebnisse – deine Bücher – für den ein oder anderen Forscherkollegen interessant sein. Wenn du willst, kannst du gern hier die Links zu deinen Veröffentlichungen oder den Facebookseiten hinterlassen. Oder du schickst mir die Verweise per Email zu und ich werde gern meine Leser und Abonnenten darauf hinweisen.
      Beste Grüße Lars (Thiele)

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(c) Der Archivbegleiter by Lars Thiele - 2017.

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